Wer ich bin und was ich will...

Ich bin im Juni 1991 geboren, jetzt also 28 Jahre alt. Ich wohne zur Zeit in der Erlanger Innenstadt in einer gemieteten Zwei-Zimmer-Wohnung zusammen mit meiner Freundin. Ich bin im Erlanger Stadtteil Büchenbach aufgewachsen, anschließend aufs ASG in Alterlangen gegangen und habe 2010 mein Abitur gemacht. Direkt im Anschluss ging es mit meinem dualen Studium in der Fachrichtung "Elektro- und Informationstechnik" an der Technischen Hochschule in Nürnberg weiter. Parallel dazu habe ich die Ausbildung zum "Elektroniker für Automatisierungstechnik" abgeschlossen.

 

Nach dem Bachelor wollte ich gleich Praxiserfahrung sammeln und habe deshalb direkt bei Siemens als Ingenieur angefangen, wo ich seitdem im Bereich Automatisierungstechnik arbeite. Es geht dabei um Prozessleitsysteme, also die Steuerung und Visualisierung von Antrieben, Ventilen und Sensoren in Industrieanlagen. Von Oktober 2017 bis November 2018 und mehrere Monate in 2019 war ich dazu in Schweden, um an der Hochrüstung einer großen Kartonfabrik mitzuarbeiten. Seit Anfang 2020 arbeite ich in Erlangen an der Wasserstoff-Elektrolyse mit und bin gespannt, welche Chancen diese Technologie für eine kohlenstofffreie Zukunft bietet.

 

Warum will ich Politik machen?

Weil ich einen Lebenssinn darin sehe, mich für das Gemeinwohl einzusetzen und mir der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wichtig ist, der zur Zeit immer weiter auseinander driftet. Die zunehmende politische Radikalisierung in Deutschland ist ein Warnsignal, dass wir Politik anders machen müssen.

 

Und es ist notwendig, dass wir unseren Planeten wieder mehr schätzen lernen, wenn wir ein gutes Leben für alle erreichen wollen. Die Klimakrise gefährdet nicht unseren Planeten, sondern führt zu einem Verteilungskonflikt und Flüchtlingsströmen, die unseren Frieden und die Demokratie in der Welt bedrohen. Beides ist auch durch die soziale Spaltung bedroht. Ich möchte mich dafür einsetzen das gemeinsam zu verhindern.

 

Neben diesen großen Themen erschüttert mich außerdem die Gleichgültigkeit, mit der wir als Gesellschaft (nicht als Einzelner) gegenüber unseren Mitgeschöpfen - den Tieren - umgehen. Ich glaube, dass wir uns auch hier noch verbessern können. Schon Mahatma Gandhi sagte: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln." Ich fühle eine ethische Verpflichtung hier mit Vernunft und Mitgefühl zu handeln.

 

Ich freue mich darauf mit Leuten ins Gespräch zu kommen, Lösungen zu finden und die vielen motivierten Menschen zusammenzubringen, die bereits an unserer Zukunft basteln.

 

Ich glaube wir könnten viel mehr und schneller erreichen, wenn wir besser zusammen arbeiten würden. Gute Kommunikation, Vernetzung und gegenseitiger Respekt sind hier entscheidend. Außerdem brauchen wir Vorbilder für eine nachhaltige Lebensweise, an denen wir uns orientieren können. Menschen eifern ganz verschiedenen Vorbildern und "Stars" nach. Das ist normales menschliches Verhalten. Tatsache ist aber auch, dass jede*r ein Vorbild für seine*ihre Mitmenschen ist und wir als Erlangen oder Deutschland auch ein Vorbild für andere Städte oder Länder sein können oder sogar müssen. Das ist umso mehr der Fall, weil wir eine reiche Stadt und ein reiches Land sind und es uns leisten können.

 

Ich glaube, dass die Politik hier entscheidende Rahmenbedingungen schaffen kann, die uns die "richtigen" Entscheidungen leichter machen würden, z.B. indem nachhaltiges Verhalten bewusst gefördert und Umweltsünden entsprechend besteuert werden. Natürlich hat bereits jetzt jede*r die Macht, schon etwas mit dem eigenen Handeln zu verändern.

 

Das ist auch mein Lebensmotto:

Sei selbst die Veränderung, die du dir wünscht!


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Termine

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