Wer ich bin und was ich will...

Ich bin im Juni 1991 geboren. Ich wohne zur Zeit in der Erlanger Innenstadt in einer gemieteten Zwei-Zimmer-Wohnung. Im Erlanger Stadtteil Büchenbach aufgewachsen, habe ich 2010 mein Abitur am Albert-Schweitzer-Gymnasium gemacht. Direkt im Anschluss ging es mit meinem dualen Studium in der Fachrichtung "Elektro- und Informationstechnik" an der Technischen Hochschule in Nürnberg weiter. Parallel dazu habe ich die Ausbildung zum "Elektroniker für Automatisierungstechnik" abgeschlossen.

 

Nach dem Bachelor wollte ich möglichst schnell in die Praxis und habe deshalb direkt bei Siemens als Ingenieur angefangen, wo ich seitdem im Bereich Automatisierungstechnik arbeite. Es geht dabei um Prozessleitsysteme, also die Steuerung und Visualisierung von Antrieben, Ventilen und Sensoren in Industrieanlagen. Von Oktober 2017 bis November 2018 und mehrere Monate in 2019 war ich dazu in Schweden, um an der Hochrüstung einer großen Kartonfabrik mitzuarbeiten. Seit Anfang 2020 arbeite ich in Erlangen an der Wasserstoff-Elektrolyse mit und bin gespannt, welche Chancen diese Technologie für eine kohlenstofffreie Zukunft bietet.

 

 

Warum will ich Politik machen?

Weil wir eine Veränderung brauchen und diese von Leuten getragen werden muss. Ich möchte mich mich für das Gemeinwohl einsetzen und mir ist auch der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft wichtig, der zur Zeit immer weiter auseinander driftet. Die zunehmende politische Radikalisierung in Deutschland ist ein Warnsignal, dass wir Politik anders machen müssen. Wir brauchen mehr Entscheidungen, die von den Bürger*innen mitgetragen werden, und weniger Entscheidungen von oben herab aus diversen Gremien oder Parlamenten (auch wenn diese für das Alltagsgeschäft erforderlich sind).

 

Und es ist notwendig, dass wir unseren Planeten wieder mehr schätzen lernen, wenn wir ein gutes Leben für alle erreichen wollen. Die Klimakrise, die mittlerweile in aller Munde ist, gefährdet im eigentlichen Sinne nicht unseren Planeten, sondern nur die Lebensbedingungen für uns Menschen. Schlechtere Bedingungen führen zu einem Verteilungskonflikt von knapper werdenden Ressourcen (wie Wasser, Lebensmitteln, Wohnraum und Grund) und damit vermutlich zu Flüchtlingsströmen, die unseren Frieden und die Demokratie in der Welt bedrohen. Beides ist auch durch die soziale Spaltung bedroht. Wir müssen deshalb klimafreundliche Lösungen finden, die sozialverträglich sind und die Ärmeren in unserer Gesellschaft und weltweit weniger belasten als die Reicheren.

 

Durch meine Arbeit im technischen Bereich wird mir außerdem immer wieder deutlich, dass es trotz guter Ansätze und Weiterentwicklungen auf allen Gebieten keine technologische Lösung für die Klimakrise geben wird. Zumindest nicht ohne einen gleichzeitigen politischen und gesellschaftlichen Wandel. Den Energiehunger der Welt können wir überhaupt nur dann nachhaltig stillen, wenn sich alle auf ein erträgliches Maß beschränken. Das bedeutet vor allem einen grundlegenden Wandel für die Konsum- und Wegwerfgesellschaft in den reicheren Industrieländern.

 

Neben diesen großen Themen erschüttert mich außerdem die Gleichgültigkeit, mit der wir als Gesellschaft (nicht als Einzelner) gegenüber unseren Mitgeschöpfen - den Tieren - umgehen. Ich glaube, dass wir uns auch hier noch verbessern können. Schon Mahatma Gandhi sagte: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln." Ich fühle eine ethische Verpflichtung hier mit Vernunft und Mitgefühl zu handeln.

 

Ich komme gerne mit Leuten ins Gespräch, um Lösungen zu finden und die vielen motivierten Menschen zusammenzubringen, denen die Zukunft nicht egal ist.

 

Ich glaube wir könnten viel mehr und schneller erreichen, wenn wir besser zusammen arbeiten würden. Gute Kommunikation, Vernetzung und gegenseitiger Respekt sind hier entscheidend. Außerdem brauchen wir Vorbilder für eine nachhaltige Lebensweise, an denen wir uns orientieren können. Kinder orientieren sich an ihren Eltern, Erwachsene an "Stars" und an ihren Mitmenschen. Jede*r ist auch Vorbild für sein Umfeld und wir als Erlangen/Deutschland sind ein Vorbild für andere Städte/Länder und müssen dies auch sein. Das ist umso mehr der Fall, weil wir eine reiche Stadt und ein reiches Land sind und damit belastbarer als andere.

 

Ich glaube, dass die Politik in der Lage ist Rahmenbedingungen zu schaffen, die uns die "richtigen" Entscheidungen erleichtern, wo sie einem heute teilweise noch erschwert werden. Nachhaltiges Verhalten muss bewusst gefördert und Umweltsünden entsprechend besteuert werden. Natürlich kann jede*r bereits jetzt mit dem eigenen Handeln vorangehen, solange wir noch auf die Veränderungen warten.

 

Das ist auch mein Lebensmotto:

Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst!


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